„php2shell“, wie die Sicherheitslücken CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 auch genannt werden, war in den letzten Tagen allgegenwärtig. Kaum etwas hat die Sysadmin-Welt in den letzten Jahren so in Aufruhr versetzt, wie diese unscheinbare Lücke im PHP-Interpreter, der weltweit auf je nach Schätzung zwischen 20 und 40 Millionen Systemen zum Einsatz kommt. In diesem Artikel wollen wir kurz erzählen, was in Agentur-Providern wie Frachtwerk in solchen Momenten eigentlich passiert und was für uns am Ende eigentlich viel schlimmer als php2shell war…
Bei Frachtwerk sind wir für den Betrieb von ca. 1400 Docker-Containern in 350 Anwendungen verantwortlich. Die betreiben wir sowohl für uns, als auch für Kunden – das meiste davon sind Open-Source-Anwendungen, die wir zwar betreiben, aber nicht selbst entwickelt haben. Darunter natürlich einiges an PHP-Anwendungen, sodass php2shell große Auswirkungen auf uns hatte, ohne dass wir selbst aktiv in PHP entwickeln. Als Betreiber von u.a. KRITIS-Anwendungen haben wir teilweise hohe Service Level, die von unserer Rufbereitschaft und unserem Team Operations an 7 Tagen pro Woche fast rund um die Uhr gecheckt werden.










